Über mich

Es geht nicht darum, mehr zu schaffen. Sondern dich wieder zu fühlen.

Wie alles begann …

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen.

In einer Welt, in der Tun wichtiger war als Fühlen.
Man macht. Man hält durch. Man stellt sich hinten an.

Ich habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen.
Mitanzupacken. Stark zu sein. Zu funktionieren.

Nicht, weil es mir jemand befohlen hat
sondern weil es einfach so war.
Ich habe viel geschafft.
War verlässlich. Anpassungsfähig.

Und innerlich oft erstaunlich still.
Nicht dramatisch leer.

Eher so, als würde etwas Wesentliches fehlen
ohne genau benennen zu können, was.

Mein Alltag lief.
Aber mein Körper begann leiser zu werden.
Meine Freude kleiner.
Mein innerer Raum enger.

Ich wusste lange nicht, dass das ein Signal war.
Ich dachte, es liegt an mir.
Dass ich mich mehr anstrengen müsste.

Noch besser funktionieren.
Heute weiß ich
das war der Anfang meiner Suche.

Noch ohne Worte.
Aber schon mit einem leisen Ziehen nach innen.

Der Wendepunkt …

Der Wendepunkt kam nicht laut.

Kein Knall. Kein Jetzt ist alles anders.

Er kam still.
Es war kein Zusammenbruch.

Es war dieses innere Wissen
so wie ich gerade lebe, halte ich es nicht mehr lange aus.

Ich funktionierte noch.
Im Außen war alles okay.
Aber innen wurde es leerer.

Mein Körper meldete sich
nicht dramatisch
sondern konsequent.
Müdigkeit, die blieb.
Spannung, die nicht mehr wegging.

Dieses leise Ziehen
das sagt
hör mir endlich zu.
Und irgendwann habe ich aufgehört, darüber hinwegzugehen.
Nicht mutig.

Sondern ehrlich.
Ich blieb stehen
und begann, wieder hinzuspüren.

Nicht mit Lösungen
sondern mit der Frage
was brauche ich wirklich
wenn ich nichts mehr muss?

Das war der Wendepunkt.
Kein Neubeginn
sondern ein Zurück.

Zurück in meinen Körper.
Zurück in mich.

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